Sieg und Niederlage am Doppelwochenende

 

VSV Unihockey – Phoenix Fireball 5:7 (1:1/0:4/4:2)

Am ersten Tag des Wochenendes stand das Spiel gegen Phoenix Fireball auf dem Programm. Diese gelten als die stärkste der drei ungarischen Mannschaften und dementsprechend motiviert ging man in das Spiel.

Die Ungarn starteten abwartend in das Spiel, während der VSV, vor allem mit den ersten zwei Linien, Druck aufbauen probierte, was aber nur teilweise gelang. Die Gäste kamen oft durch ein, zwei schnelle Pässe leicht aus ihrer Zone heraus und kreierten in Folge teilweise hochkarätige Chancen. In das Spiel der Gastgeber schlichen sich zudem vor allem im Spielaufbau immer wieder Fehler ein, die zu gefährlichen Kontern der Gäste führten. Hier war es vor allem Goalie Taurer zu verdanken, dass man sich nach der Führung durch Fechtig nur ein Gegentor im ersten Drittel einfing. Es ging mit einem 1:1 in die erste Pause.

Im 2.Drittel konnten die Ungarn gleich zu Beginn in Führung gehen. In der Folge waren die Villacher wie von der Rolle, man war nicht nahe genug bei den Gegenspielern, ging halbherzig in die Zweikämpfe und lies den letzten Einsatz vermissen. Die Folge war drei Gegentore in knapp vier Minuten. Erst ein Timeout und eine kleine Standpauke von Coach Fitzko rüttelten die Gastgeber wieder auf. Dennoch konnte man nichts Zählbares mehr verbuchen (fing sich aber auch kein Gegentor mehr ein) und ging somit mit einem 1:5-Rückstand in die letzte Pause.

Im letzten Drittel versuchte der VSV (nur mehr mit zwei Linien spielend) noch einmal alles, man wollte Moral zeigen und sich nicht ergeben. Zehn Minuten vor Schluss konnte Hanschur im Powerplay den Anschlusstreffer erzielen. Gleich darauf bekamen mit Velikogne und Tschemernjak gleich zwei Spieler eine 2-Minuten-Strafe aufgebrummt. Vor allem die Strafe gegen zweiteren war mehr als strittig. Man kämpfte jedoch wie die Löwen und konnte diese 3:5-Unterzahl durch enormen Einsatz und auch ein wenig Glück schadlos überstehen. In der Schlussphase baute man nochmals enormen Druck auf, ein Schuss jagte den nächsten, man fing sich aber aus einem Konter das 2:6 ein. Dennoch gab man sich nicht auf und nahm vier Minuten vor Schluss schon Taurer für einen zusätzlichen Feldspieler vom Parkett. Zwei schnelle Tore durch Schmid brachten den VSV wieder auf 4:6 heran. Leider verlor man beim nächsten Angriff unglücklich den Ball an einen gegnerischen Stürmer, welche keine Mühe hatte den Ball ins leere Tor zu schieben. Dies war eine Minute vor Schluss die Entscheidung. Hanschur konnte knapp vor dem Ende mit seinem zweiten Tor des Abends nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Ergebnis: 5:7.

 

VSV Unihockey – Dunai Krokodilok SE 6:4 (2:2/0:1/4:1)

Nach der Niederlage am Samstag musste man am Sonntag gegen den Nachzügler gewinnen, um sich nicht in eine noch schlechtere Ausgangslage im Play-Off-Rennen zu manövrieren. Zu Beginn wirkte man etwas müde vom Spiel am Samstag, jedoch hatten auch die Gäste am Samstag schon ein Spiel gegen den KAC in den Beinen. Man hatte den Eindruck, der VSV nahm das Spiel etwas zu locker. Trotzdem bestimmte der VSV das Spiel, durch Nachlässig- und Unkonzentriertheiten kamen die Magyaren aber immer wieder zu guten Chancen. Der VSV seinerseits konnte durch Seebacher und Haimburger zweimal anschreiben, die Gäste ebenso. 2:2 war der Stand nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel erarbeitete sich der VSV teilweise gute Chancen, konnte diese aber nicht nützen. Aus einem Konter fing man sich dann sogar das 2:3 ein. Es war eine Folge aus schlechtem Stellungsspiel und fehlender Zuordnung, was unserer Mannschaft heuer immer wieder passiert und zu Gegentoren führt. In der Folge geschah nichts mehr und es ging mit diesem Spielstand zum letzten Pausentee.

Coach Fitzko musste nun reagieren und stellte wie am Samstag auf zwei Linien um, da man dieses Spiel auf keinen Fall verlieren durfte. Nun war der VSV permanent am Drücker und die Gäste konzentrierten sich nur mehr auf das Verteidigen. Fechtig und Seebacher brachten den VSV dann bis zur 53. Minute in Führung, zwei Minuten später jedoch bekam man wiederum den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss erzielte Fechtig im Powerplay das erlösende 5:4. Nur knapp 30 Sekunden später sorgte Tschemernjak nach tollem Pass von Steiner durch einen Konter für die Entscheidung. Die Gäste hatten darauf keine Antwort mehr parat und der VSV siegt in diesem wichtigen Spiel mit 6:4.

 

Schon kommende Woche geht es auswärts wieder um wichtige drei Punkte, wenn man beim Gegner vom Samstag, Phoenix Fireball, zu Gast ist (Bully 20:00 Uhr).