Spielbericht vom 26.10.2019 gegen SU Wiener FV 

Am 26.Oktober 2019 bestritten wir unser erstes Spiel des Wochenendes in Wien gegen die Damenmannschaft. 
Nach 4-stündiger Fahrt in den Osten, kamen wir mit großer Motivation und Energie bei der Halle an. 

Das Spiel begann mit einem relativ vorsichtigem Antasten der Gegnerinnen. Auch wir entschieden, zunächst defensiv und kompakt zu stehen. 
Bereits in der 10.Spielminute konnten wir unseren Führungstreffer erzielen, durch einen Rebound von Theresa Wolfgruber mit einer Vorlage von Kerstin Köll. Leider kam schon 2 Minuten später der Ausgleich für Wien, durch ein unglückliches Eigentor unsererseits. Der Rest des 1.Drittels verlief ereignislos. 

Im 2.Drittel versuchte die SPG Hot Shots/VSV erneut einen Vorsprung zu ergattern. Dies gelang auch durch Iris Köpfle, die in der 24.Minute das Tor schoss. Die Gegenmannschaft konterte ein zweites Mal in der 28.Spielminute nun wieder mit einem dem Ausgleich. Leider verloren wir in unserer Spielhälfte teilweise den Ball sogar hinter unserem Tor, durch den herben Druck des Wiener FVs und wir konnten nicht mehr das Spiel mit Ruhe aufbauen. Wir gingen mit dem Stand des 2:2 aus dem bereits jetzt schon hektischem 2.Drittel. 

Im letzten Drittel änderte sich unsere Spieltaktik, die wir das ganze Spiel verfolgten, nicht wirklich. Ein erneuter Führungstreffer  unsererseits folgte in der 45.Minute durch einen Schuss aus kurzer Distanz, nach einem gewonnenen Zweikampf von Vera Gebert. 
Man merkte mittlerweile die Verzweiflung der Gegner und sie fingen wegen des Rückstandes mit enormen Pressing an. 
10 Minuten vor Spielende nahmen die Gegner ein Timeout. Unser Trainer befahl uns indessen in einer engeren Box zu stehen und den Fokus auf die Defensive zu legen, da wir zitiere “keine Tore mehr benötigen”. Dennoch sollten noch in den letzten 4 Spielminuten 2 weitere Tore fallen. Bei einem Konter auf unserer Seite konnte die Torkasse ein erneutes Mal klingeln. Die Situation vor dem Gegentor war schon brenzlig genug, als Vera Gebert aus dem vorderen Slot einen Rückpass zu Miriam Rapp zurückgab, und diese mit einem Schlagschuss den Ball ins Tor versenkte. Es war nicht einmal eine Minute vergangen, da erzielte unsere Spielgemeinschaft bei einem Freistoß das 5:2. Durch eine Vorlage von Julia Tscharnuter, konnte Theresa Wolfgruber mit einem gezogenen Schuss aufs Neue das Netz zum Wackeln bringen. 
40 Sekunden vor dem Spielschluss erlangten wir die Chance auf ein Powerplay, aufgrund zu vieler Spieler auf dem Feld der Wienerinnen. Wir versuchten es noch mit 1-2 Torschüssen, doch dann ertönte die Sirene zum finalen Spielaus.