VSV Unihockey vs. FBK Insport Škofja Loka

Letzten Samstag war der überlegene Tabellenführer Skofja Loka zu Gast in Villach. Die Villacher wollten mit einem Punktgewinn die Playoff-Teilnahme fixieren, wussten aber dass dies äußerst schwer werden wird.

Das Spiel begann wie erwartet: die Slowenen starteten mit viel Druck und ihrem gewohnt sicheren Kombinationsspiel. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Gehäuse von Torhüter Taurer, der vorerst seinen Kasten noch sauber halten konnte. Die Gastgeber kamen schwer ins Spiel, mehr als ein paar Halbchancen konnten sie in der Anfangsphase nicht kreieren. In der 15. und 16. Minute musste sich Goalie Taurer dann zweimal geschlagen geben. Mit einem 0:2 ging es in die erste Drittelpause.

Für das zweite Drittel hatte sich der VSV vorgenommen mehr Akzente in der Offensive zu setzen. Spielerisch lief es nun ein wenig besser, die Gäste waren aber meist  einen Schritt schneller und standen auch in der Defensive äußerst solide. Velikogne hatte mit einem Lattenschuss nach einem Solo Pech, auch Schmid und Steiner scheiterten in aussichtsreichen Positionen. Genau als man besser ins Spiel zu fanden schien, fing man sich durch zwei Unachtsamkeiten die Gegentore 3 und 4 ein.  Als Seebacher und Steiner kurz vor Drittelende endlich für den VSV anschreiben konnten, war man auf einmal wieder voll im Spiel und hatte das berühmte Momentum auf seiner Seite. Ein Angriff jagte den nächsten, die Slowenen waren aber mit ihren schnellen Gegenstößen weiterhin brandgefährlich. Beide Torhüter konnten sich in dieser Phase mehrmals auszeichnen. Fast konnte Huber kurz vor Drittelende nach Auswurf von Taurer noch das dritte Tor erzielen, er scheiterte aber knapp und es blieb beim 2:4.

Im letzten Drittel agierte der VSV von Beginn an noch offensiver und wollte den Rückstand unbedingt aufholen. Nach Traumpass von Seebacher verwertete Goalgetter Schmid alleinstehend im Slot (46.Minute)-die Halle bebte. Kurz darauf hatte man das 4:4 am Schläger, Schmid scheiterte jedoch knapp. Praktisch im Gegenzug fing man sich dann das 3:5 ein. In der 49.Minute legten die Slowenen das 3:6 drauf. Sehr bitter aus Sicht der Gastegeber, die jedoch nicht ans Aufgeben dachten. Man bekam ein Powerplay zugesprochen, schaffte es jedoch trotz guten Schüssen nicht den Ball im Tor unterzubringen. Als Seebacher 4 Minuten vor Schluss das 4:6 erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Man ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, fing sich aber prompt das 4:7 in das verwaiste Tor ein. Nun war die Luft heraußen, nichtsdestotrotz probierte man weiterhin mit 6 Feldspielern zum Erfolg zu kommen. Es folgte die Szene des Spiels: als ein Befreiungsschlag von Skofja war auf dem Weg in das leere Tor war, sprintete Goalie Taurer auf das Feld und klärte den Ball-die Folge war eine Matchstrafe und Penalty für die Slowenen. Backup Dorfer kam zu einem nicht geplanten Einsatz und konnte den Penalty parieren. Danach passierte nichts mehr, Endstand 4:7.

Da der KAC gegen Polanska Banda nach Verlängerung gewinnen konnte, kommt es nun im letzten Spiel des Grunddurchgangs zu einem „Finale“ gegen den KAC am 9.02. in Klagenfurt. Der VSV benötigt einen Punkt, um ins Playoff einzuziehen. Kommt und unterstützt unsere Mannschaft in diesem so wichtigen Spiel!