3.Runde der IFL VSV Unihockey vs FBC Borovnica

In der 3.Runde der IFL war der FBC Borovnica zu Gast in Villach, welcher nur neun Feldspieler aufbieten konnte. Der VSV seinerseits hatte mit den angeschlagenen Frank und Brandstätter zwei Ausfälle zu beklagen, konnte aber trotzdem drei volle Linien aufbieten.

Die Gastgeber starteten mit viel Elan in das Spiel und versuchten Borovnica von Beginn weg unter Druck zu setzen, welche sich auf Grund der dünnen Personaldecke auf das Verteidigen konzentrierten, bei den Kontern jedoch immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse von Dorfer auftauchten. Nach sechs Minuten lag der VSV durch zwei Tore von Fechtig bereits 2:0 in Front, musste jedoch postwendend den Anschlusstreffer hinnehmen (8.Minute). Aus den restlichen Chancen, welche der VSV vorfand konnte man kein Kapital mehr schlagen und so ging es mit einem 2:1 in die erste Pause.

Im 2.Drittel ein ähnliches Bild, wobei der VSV nun noch mehr Ballbesitz hatte und weniger Chancen zuließ. Koloini mit einem Rebound (22.Minute) und Schmid mit einem sehr schön herausgespielten Powerplaytreffer neun Sekunden vor Drittelende erhöhten auf 4:1. Mit diesem Ergebnis tauschten beide Teams noch einmal die Seiten.

Vor dem letzten Drittel appellierte Coach Fitzko an seine Mannschaft man solle das Ergebnis verwalten und sicher nach Hause spielen. Dies gelang zuerst auch und Tschemernjak und Schmid erhöhten bis zur 48. Minute auf 6:1. Nun dachte man dass die Partie entschieden sei. Der VSV agierte dann jedoch zu hektisch und unkonzentriert und machte somit den eigentlich schon geschlagenen Gegner wieder stark. Die Folge waren drei Gegentore innerhalb einer Minute und die Gäste bekamen die sprichwörtliche „zweite Luft“. Mit einem Timeout versuchte Trainer Fitzko ein wenig den Fluss aus dem Spiel der Slowenen zu nehmen und stellte auf nur mehr zwei Linien um.  Der VSV spielte nun wieder bissiger und aggressiver und konnte den Vorsprung durch Schmid sogar auf 7:4 erhöhen (53. Minute). Borovnica gab sich aber keineswegs geschlagen und kam durch zwei Tore auf 7:6 heran (56. und 58.Minute). In den letzten zwei Minuten versuchten die Slowenen dann mit sechs Feldspielern noch den Ausgleich zu erzwingen, die Villacher retteten das knappe Ergebnis jedoch mit großem Kampfgeist und etwas Glück über die Zeit.